Nacht der Museen
Die 13. Nacht der Museen findet dieses Jahr von Samstag, 11. September, auf Sonntag, 12. September, statt.
Es nehmen zehn Museen und Galerien teil, darunter erstmals das Bayerische Armeemuseum. Weiter das Deutsches Medizinhistorisches Museum, Museum für Konkrete Kunst, Stadtmuseum, Lechner Museum, Heinrich-Stiefel-Schulmuseum, museum mobile, Galerie Mariette Haas, xhoch4 Galerie und das Bauerngerätemuseum Hundszell mit dem traditionellen Frühschoppen am Sonntagmorgen ab elf Uhr.
Wie in den vergangenen Jahren pendeln wieder vier historische Busse zwischen den Veranstaltungsorten. Heuer eine Stunde länger, bis ca. ein Uhr morgens.
Das Programm ist im Internet unter www.ingolstadt.de/nachtdermuseen einzusehen. Der Flyer mit dem Programm ist im Kulturamt und in allen teilnehmenden Einrichtungen erhältlich.
Der Eintritt kostet 6,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre bezahlen keinen Eintritt.
Karten sind ab sofort an allen Museumskassen, im Kulturamt und im Donaukurier-Ticketservice erhältlich. Natürlich kann man sie aber auch bei der Nacht der Museen bei den beteiligten Einrichtungen erwerben.
Die Museen haben sich viel einfallen lassen, um den Besucherinnen und Besuchern ein buntes Programm zu bieten.
Im Lechner Museum spielt um 18 Uhr das Blechbläserquintett Schutzblech, weitere Auftritte sind um 20 und 22 Uhr. Um 19 und um 21 Uhr liest Richard Putzinger, Schauspieler des Theaters Ingolstadt, Gedichte und Szenen von Thomas Bernhard. Höhepunkt ist um 23 Uhr der Auftritt der Band Hot Cargo mit ihrem aktuellen Programm 60ies updated.
Im Bayerischen Armeemuseum gibt es verschiedenen ca. 30-minütige Kurzführungen zu verschiedenen Themen wie Kurfürst Max Emanuel oder der Dreißigjährige Krieg. Im Schlosshof ist ein Feldlager aus der Zeit um 1809 aufgebaut und die Besucher können die Soldaten beim Exerzieren und Böllerschießen beobachten.
Für Kinder von 5 bis 12 Jahren bricht um 18.30 Uhr im Feldkirchener Tor die Knappenzeit an, bei der sie vieles über die Ritterzeit erfahren. Zum Abschluss gibt es ein Ringelstechen mit Helm und Lanze. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Kinder beschränkt. Freikarten können am Tag selbst an der Museumskasse abgeholt werden.
Eine Stunde vor Mitternacht führt die „Legio III Italica“ im Schlosshof einen Appell durch und zeigt neben Waffen auch viele Uniformteile aus der Römerzeit.
Im Schönen Saal singt um 21 und um 22 Uhr die Sopranistin Gabriele Schmid Lieder der Renaissance, begleitet von Ulrich Sommerrock auf der Laute.
„Nacht der Globuli“ heißt es im Deutschen Medizinhistorischen Museum. Die Nacht beginnt um 18 Uhr mit einer Führung durch den Arzneipflanzengarten. Um 19 Uhr können die Museumsbesucher in der Alten Anatomie den Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann persönlich kennenlernen. Der Schauspieler Andreas Jung schlüpft in die Rolle des wortgewaltigen Arztes und entführt seine Gäste auf eine Reise in das frühe 19. Jahrhundert als die Homöopathie noch in den Kinderschuhen steckte, der Streit um sie aber bereits die Gemüter erhitzte. Dieses Angebot wird um 21 und 23 Uhr wiederholt.
Durch die Homöopathie-Ausstellung führt um 20, 22 und 24 Uhr Museumsdirektorin Dr. Marion Ruisinger, und zwischen den Hahnemann-Auftritten ist im Anatomiesaal ein Kurzfilm zur Homöopathiegeschichte zu sehen.
Natürlich ist auch das Museum für Konkrete Kunst mit von der Partie, und zwar an zwei Standorten.
Im Museum in der Tränktorstraße wird zwischen 18 und 19.30 Uhr alle dreißig Minuten eine Museumsrallye für Kinder angeboten, ab 19 Uhr gibt es ca. zehnminütige Kurzführungen. Um 20 und um 21 Uhr unterhalten „physical art project“ mit einer Breakdance-Show und der Höhepunkt ist wie in jedem Jahr die Modenschau von Beate Bonk um 22.30 Uhr.
In einer Mitternachtsführung machen Tobias Hoffmann und Simon Templer der Konkreten Kunst eine Liebeserklärung.
In den Räumen der ehemaligen Ganghoferschen Buchhandlung in der Donaustraße finden gerade die „vierten ingolstädter designgespräche“ statt. Von 19 bis 24 Uhr sind die jungen Designer anwesend und laden um 19, 21 und 23 Uhr zu „design talks“, geführten Rundgängen, ein. Um 23 Uhr spielt die Newcomer-Band „The Stereons“.
„Drunter und drüber“ geht es im Stadtmuseum. Dort werden beispielsweise um 20.30 und 22.30 Uhr Dessous von einst bis heute gezeigt.
Bereits um 16 Uhr startet das Kinderprogramm, bei dem es mit „Bella Musica“ auf Zeitreise in die Renaissance geht. Richtige Römer zum Anfassen und eine Kostümführung in der Sonderausstellung runden das Programm ab, musikalisch untermalt von „Jazz Five“ und dem Percussion-Trio.
Im Spielzeugmuseum präsentieren ab 19 Uhr Restauratoren, Archäologen und Puppendoktoren ihre Arbeit.
Das Bauerngerätemuseum beendet die Nacht der Museen am nächsten Vormittag mit einem musikalischen Frühschoppen, der um 11 Uhr beginnt.
Weitere Informationen unter: http://www.ingolstadt.de/nachtdermuseen
Quelle: Stadt Ingolstadt
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